Freitag, 22. Februar 2013

Wolo 2013

Und wer hat gewonnen? Der #wolo12 geht an Gerhard Ruiss, stellvertretend für die Initiative "Kunst hat Recht" (Interessanterweise hat die Initiative "KHR" dann auch noch den Publikumspreis gewonnen, mit 87 Dezibel nur 1 Dezibel vor dem nordischen Stümpegott Ansgar Heveling aus Game of Thrones (Deutschland). Der verdiente erste Doppelwolo!

Und hier der Text zur wunderschönen Gesangsperformance von Evelyn Führlinger.

Montag, 10. Dezember 2012

Geodetic x-mas

Wieder einmal ein kleines Spassprojekt: The Geodetic Gingerbread Dome Challenge des Richard Buckminster Fulller Instituts Austria. Nach einer längeren Konstruktionsphase ging es dann am Sonntag an's Backen. Insgesamt 1 kg Lebkuchen und 1/2 kg Zuckerguß machten den Dome. Die Idee geht auf ein Posting von Leo Sauermann aus 2011 zurück. Nach einem Jahr war es nun soweit.


Weihnachtsdome sind aber nicht nur in Lebkuchenkreisen beliebt. Das Nachbarschaftsprojekt am Kühnplatz hat Ihrer Krippe eine Biosphäre verpasst. Natürlich stillecht im Geodetischen Design.


Dienstag, 20. Dezember 2011

I'm caught in the net of innovation

"Schlüsselspieler der Innovation" nennt sich die jüngste Netzwerkanalyse von Harald Katzmairs FAS Research. Im Auftrag von inits und Wirtschaftsagentur wurden Unternehmen und Personen auf ihren Vernetzungsgrad und ihre Rolle im Wiener Innovationsbereich analysiert. Siehe da, auch mein Netzwerk hat's zur Sichtbarkeit in dieser Studie geschafft. Es ist zwar ein bissl eitel darüber zu bloggen, dass man in einem Ranking auf einem forderen Platz gelandet ist - aber ich gestehe - mich freut's.


Studie: download PDF
Poster: download PDF
Summary: Inits Blog 

Aus dem Pressetext: Erstmals wurden die Innovationsnetzwerke ausgehend von Wien im Detail analysiert. Dank der Analyse werden unterschiedliche Entwicklungszyklen der untersuchten Innovations-Branchen sofort erkennbar: Während Bereiche wie Biotech, Erneuerbare Energien und Umwelttechnologien bereits etabliert und stark vernetzt sind, weisen junge Branchen wie e-Mobility und New Media viele einzelne Pioniere mit vergleichsweise geringer Vernetzung auf. Die von der Wirtschaftsagentur Wien und INiTS beauftragte Studie wurde von FAS.research durchgeführt und legt die Grundlage für ein gezieltes Innovationsmanagement.

Sonntag, 13. März 2011

Rack of Lamb with Polenta Gnocchi, grilled Tomato Risps and Lemon Leek



Ingredients

  • 400 g lamb crown
  • 1 rosemary
  • 1 thyme
  • 1 garlic
  • 1 olive oil
  • 250 ml milk
  • 40 g butter
  • 100 g polenta
  • 1 egg
  • 60 g sheep cheese
  • 1 tsp thyme
  • 1 salt, pepper
  • 1 oil for frying
  • 1/2 lemon
  • 1 leek
  • 1 butter, salt, pepper

Directions

  1. Salt and pepper the rack of lamb and rost both sides sharply. Then put it in an ovenproof dish and sprinkle it with thyme, rosemary, garlic and drizzle it with olive oil. Cook at 220 degrees celsius for 20 minutes in the oven.
  2. For the polenta gnocchi boil bay leaves and thyme with milk. Afterwards remove bay leaves and sprinkle in the polenta slowly. Add the butter and let the pot cool down. Add the egg and sheep cheese, salt and pepper and stir the polenta. Form balls and fry it in hot oil.
  3. Cut the leek into rings. Sauté it in butter. Taste it with lemon, salt and pepper.
  4. Grill the tomatos in the gravy - remove them.
  5. Poure a gulp of red wine into the gravy and mount with butter
Prep Time: 30 min Cook Time: 45 min Ready in: 1 h 15 min

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Rack of Lamb with Polenta Gnocchi, grilled Tomato Risps and Lemon Leek courtesy of Polykitchen.

Donnerstag, 7. Oktober 2010

The Real Underground

Vierzig Personen machen sich am 7.10.2010 auf den Weg singend durch die Stadt zu ziehen. Es ist der Wiener Beschwerdechor - ein Projekt von Oliver Hangl. Am Beginn dieses Jahres verwandelte der Musiker Sir Tralala Beschwerden in Musik und Stefan Foidl, Gründer des Jazz Chor Wien, einen sehr gemischten Haufen von Suderanten in einen Chor. Der Chor tritt nun schon einige Monate regelmäßig in der Stadt auf - entweder als ungefragte Intervention, dort wo es gerade nötig erscheint, oder auf Einladung von Freund/innen und Kolleg/innen - zumeist aus der Kunstszene.

Wir - ich bin Mitglied des Chors - stehen dabei ganz unterschiedlichen Menschen in den unterschiedlichsten Situationen gegenüber. Heute waren das:
Gerade die beiden letzteren Stationen sind ein paar Zeilen wert. Um den folgenden, schon mit den Veranstaltern des Festivals im Theater Nestroyplatz koordinierten, Auftritt zeitgerecht beginnen zu können, war für den Aufritt am Praterstern nur wenig Zeit. Wir sangen dort eine Kurzversion des Beschwerdeliedes, in schneller Aufstellung vor dem Bahnhof - gerade zwischen Alkoholisierten, Obdachlosen und nachhause hastenden Werktätigen. Die Wirkung war famos: Es wurde innegehalten, gelauscht, mitgegröllt und verwundert/interessiert geschaut. Eine Intervention im wirklichen Leben.

So komplett anders der Auftritt 15 Minuten später vor dem Publikum des Festivals Underground City 21. Erwarteten wir hier ein freundliches und aufgeschlossenes Gegenüber, so war die Enttäuschung groß. Ein sichtlich vom vielen "Underground" schon etwas gesättigtes Grüppchen (15 Personen), schaffte es gerade einmal bis zum Mittelteil unserer ohnehin sehr kurzen Performance. Man zog sich wieder in's Theater zurück.

Ein mehrdimensionaler Rückzug wir mir scheint. 1) Das Publikum hat sich in dessen Rolle bestätigt: Es konsumierte. 2) das traditionelle Setting der Aufführung wurde fortgeschrieben: Der Chor tritt auf die Bühne - das Publikum interagiert nicht (in diesem konkreten Fall durch erbrachte Wertschätzung oder artikulierten Widerspruch) und 3) die Veranstaltung bleibt hinter den eigenen Ansprüchen zurück.

Oder legt uns Thomas J. Jelinek, in seinem Statement auf der Veranstalter/innenhompepage bereits die Blaupause für ein "Verschwinden des Anspruchs" des so genannten Undergrounds nahe?

... Damit möchte ich neben dem virulenten thema des schwindens von öffentlichem raum mit dem auch das verschwinden eines untergrund-begriffs, (bzw. der widerständigkeit und gegenentwürfe) verbunden ist, auch einen anderen theaterbegriff positionieren, der weit über vorhandenes wie situationismus, aktivismus im öffentlichen raum oder stationentheater etc. hinausgeht und bewusst dem landläufigen aufsagen von auswendig gelerntem text in gebastelten kontexten in "sparten-kisten" gegenüber steht. ... (Thomas J. Jelinek)

Der Vorhang geschlossen, viele Fragen offen!

Mittwoch, 25. August 2010

Christoph Schlingensief

Eben habe ich mir auf 3sat das letzte Interview mit Christoph Schlingensief angesehen. Unendlich traurig! Er versucht sich zu erklären, was da auf ihn zukommt, und findet kaum Antwort. Bange vor dem Nicht-Mehr-Sein, vor dem Nicht-Mehr-Tun können. Und er kramt ein paar Versatzstücke an Gläubigkeit hervor, die hoffentlich helfen. Das Interview läßt traurig zurück, mit diesen ganzen absoluten Fragen läßt es alleine.
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